Performance-Tools für Powertools
Ein Monoblockwerkzeug von LMT Kieninger sorgt für maximale Effizienz bei der Bearbeitung von Leichtmetallgehäusen.
Der Markt für Elektrowerkzeuge – im Branchenjargon: „Powertools“ – ist weltweit auf Wachstumskurs. Bei Profis besonders gefragt: hochwertige Markenprodukte, die maximale Leistung und komfortables Handling miteinander verbinden. Möglich wird diese Kombination unter anderem durch Gehäuse aus hochbelastbaren Leichtmetallen, die wiederum besondere Anforderungen an die Bearbeitungswerkzeuge stellen. Bei der Entwicklung eines neuen 16-Kilo-Schlaghammers vertraute Bosch deshalb auf die Erfahrung der Experten von LMT Kieninger.
Der 2007 vorgestellte 16-Kilo-Schlaghammer von Bosch setzt bei Elektrowerkzeugen für schwerste Abbrucharbeiten neue Maßstäbe. Trotz höchster Schlagkraft – der GSH 16 zertrümmert in einer Stunde rund 1.700 Kilogramm Beton der Klasse B25/30 – ist das Werkzeug relativ leicht und vibrationsarm. Das garantiert professionellen Handwerkern ein gutes Handling und minimale Belastung.
Von Anfang an dabei: Zerspanungsprofis von LMT
Tragendes Element des neuen Schlaghammers ist das Gehäuse aus Leichtmetall. Weil für die Produktion von Werkzeugen quasi die gleichen Anforderungen gelten wie für ihren Einsatz – höchste Effizienz und maximale Arbeitszeiten –, arbeitete Bosch bereits bei der Planung des Fertigungsprozesses für den Schlaghammer intensiv mit den Zerspanungsexperten von LMT Kieninger zusammen.
Das Unternehmen der Leading Metalworking Technologies Group hat sich vor allem als Anbieter von Sonderwerkzeugen und Frässystemen unter anderem für die Automobil- und Luftfahrtindustrie einen hervorragenden Ruf erworben. Bei der Entwicklung und Konstruktion des Spezialwerkzeugs für Bosch konnte das Kieninger-Team daher auf die umfangreiche Erfahrungen bei der Bearbeitung von anspruchsvollen Leichtmetallen zurückgreifen, wie sie beispielsweise in modernen Motoren verwendet werden.
Effiziente Fertigung: mit einem Werkzeug einbaufertig bearbeiten
Das Werkzeug selbst ist eine sogenannte Monoblockkonstruktion. Das bedeutet: Auf einem Grundkörper sind Schneiden für verschiedene Bearbeitungsschritte integriert. Sie werden entweder aufgelötet oder mittels Kurzklemmhaltern befestigt.
Bei Bosch kommt ein Werkzeug mit aufgelöteten Schneiden aus Polykristallinem Diamant (PKD) zum Einsatz. Der extrem harte Schneidstoff garantiert höchste Zerspanungsleistung und lange Werkzeugstandzeiten bei der High-Performance-Bearbeitung. Durch die Ausführung als Monoblockwerkzeug und die optimierte Schneidengeometrie wird das Gehäuse mit einem Werkzeug einbaufertig bearbeitet und die Rüst- und Nebenzeiten sind auf ein Minimum reduziert. Angesichts der guten Erfahrungen bei Bosch und der Wachstumsprognosen für professionelle Elektrowerkzeuge ist man sich bei Kieninger sicher: die Performance-Tools werden auch zukünftig dazu beitragen, die Produktion von Powertools zu optimieren.
