Besondere Werkzeuge für besondere Brillen

Individuelles Design, anspruchsvolle Werkstoffe, fehlerfreie Bearbeitung – die aus der Automobilproduktion bekannten Faktoren gelten auch für viele andere Industriebereiche. Ein schönes Beispiel dafür ist die Brillenproduktion des innovativen Unternehmens ic! Berlin. Als Spezialist für die spanende Bearbeitung von Kunststoffen bringt LMT Belin dabei besonderes Know-how mit ein.
Die perfekte, spanende Produktion einer Brille von ic! Berlin ist eine Frage von Mikrometern.
Dass es bei ic! Berlin um außergewöhnliche Produkte geht, sieht man auf den ersten Blick: Das Unternehmen designt, entwickelt und produziert Brillen, die durch ihr genial einfaches schraubenloses Scharniersystem und mit extravagantem Aussehen beeindrucken. Brillen von ic! Berlin sind keine Massenware, sondern Qualitätsprodukte für den gehobenen Anspruch. Genau diese Kriterien führen auch direkt zu den Herausforderungen in der Brillenproduktion: Die perfekte Bearbeitung der Gläser und Bügel ist eine Frage von Mikrometern, die ohne Fehlertoleranz vonstatten gehen muss. Bearbeitet werden besonders anspruchsvolle Plastics- und Acrylwerkstoffe. „Das dafür notwendige spezifische Know-how für die Brillenproduktion besitzen nur noch wenige Werkzeughersteller weltweit“, erklärt Michael Rechtziegler von der technischen Beratung bei LMT Tool Systems. Das französische Unternehmen LMT Belin mit Sitz in Lavancia gehört dazu. Bereits vor knapp 50 Jahren hat sich Yvon Belin speziell auf die Bedürfnisse der Brillenhersteller konzentriert, die sich im „Plastic Valley“ rund um Oyonnax im französischen Jura befinden. Damals wie heute der Anspruch: Die Kunden sollen mit hochpräzisen Spezialwerkzeugen aus Vollhartmetall neue Qualitätsstandards erreichen können. „LMT Belin hat sich das dafür entscheidende Know-how bewahrt“, so Rechtziegler.

Spezial-Know-how für spezielle Branchen

In der Großserienproduktion von Brillengestellen spielt die Zerspanung heutzutage nur noch eine untergeordnete Rolle. Moderne Spritzgussverfahren erlauben eine endkonturnahe Fertigung. Nur die Hersteller von Prototypen und Premiumbrillen mit hoher Designvielfalt sind noch auf die konventionelle mechanische Bearbeitung der Brillenkomponenten angewiesen. Für ic! Berlin entwickelt LMT Belin Form- und Konturfräser, die speziell für die Brillenproduktion ausgelegt werden. Das Beispiel zeigt damit auch die Philosophie der LMT-Gruppe, wie Martin Danielczick, Manager Segment Composites & Plastics bei LMT Tool Systems, deutlich macht: „Geht es in der Fachwelt um die Zerspanung von Composites- und Plastics-Werkstoffen, stehen zumeist Bearbeitungsaufgaben aus der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt oder der Windenergiebranche dahinter. Die spielen für LMT ebenso eine große Rolle. Als Multinischenspezialist sind wir aber auch in anderen Bereichen aktiv – und das mit besonderem Spezialwissen. Davon profitiert die Brillenindustrie.“

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