ISG 1000: Einstieg in die Schrumpftechnik
Induktionsschrumpfen sorgt für höchste Präzision bei der Bearbeitung und garantiert zugleich maximale Werkzeug-Standzeiten. Diese enormen Vorteile können sich Anwender jetzt auch mit einem preiswerten, kompakten und zugleich leistungsstarken Gerät sichern: dem ISG 1000. Das Einsteigermodell von LMT-Allianzpartner Bilz lässt sich zudem einfach und schnell bedienen.
Die Schrumpfspanntechnologie hat sich in der Automobilindustrie, dem Flugzeugbau oder dem Gesenk- und Formenbau zu einer festen Größe entwickelt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Werkzeug und Spannfutter bilden nach dem Schrumpfen eine stabile Einheit. Die Haltekräfte sind optimal. Das garantiert bei der Bearbeitung eine enorme Präzision. „Rundlaufgenauigkeiten von unter drei Mikrometern schafft einfach nur diese Technik“, erklärt Produktmanager Michael Schinke von LMT-Allianzpartner Bilz, führender Hersteller von Spannwerkzeugen für Hochstleistungswerkzeuge.
Schonende Erwärmung
Allerdings hängt sehr viel von der verwendeten Technologie ab. Das erklärt sich bei einem Blick auf das Schrumpfverfahren: Die Bohrung des Spannfutters ist im Durchmesser etwas kleiner als der Werkzeugschaft. Durch ein elektromagnetisches Feld wird das Futter erhitzt und die Bohrung aufgeweitet. Jetzt kann das Werkzeug eingesetzt werden. Beim Kühlvorgang schrumpft die Bohrung und spannt Futter und Werkzeug fest zusammen. Allerdings dürfen beide während des Prozesses nicht überhitzt werden, sonst verändert sich das Materialgefüge des Vollhartmetalls, und die Leistungsfähigkeit der Werkzeuge sinkt. Die ThermoGrip-Technik verhindert diesen unerwünschten Prozess mithilfe einer patentierten Polscheibe. - Auch das ISG1000 greift auf diese Innovation zurück: Ähnlich einem Polschuh schirmt die Polscheibe den Magnetfluss in der Spule hin zum Werkzeugschaft ab, so dass sich dieser während der Erwärmungsphase nicht mit ausdehnen kann und somit den Prozess behindern würde.
Für alle Werkzeugspindeln geeignet
Mit dem Einsteigergerät ISG 1000 steht die Thermo-Grip-Induktionstechnik auch Anwendern zur Verfügung, die das Verfahren seltener einsetzen und zugleich auf eine einfache und schnelle Bedienung Wert legen. Das Gerät wiegt gerade einmal 17 Kilo und kann so dezentral eingesetzt werden. Es eignet sich für alle gängigen Werkzeugspindeln bei einer maximalen Werkzeuglänge von 290 Millimetern ab Kegelnulllinie und nimmt Hartmetallwerkzeuge mit einem Durchmesser von drei bis 16 Millimetern auf. Ein weiteres, wichtiges Kriterium des Einsteigermodells war die absolut einfache Bedienbarkeit. Über nur eine Taste hat der Benutzer die volle Kontrolle über den gesamten Schrumpfprozess.
Investition amortisiert sich schnell
„Gegenüber Hydrodehnspannfuttern amortisiert sich die etwas höhere Investition in das ISG 1000 bereits nach 13 Aufnahmen. Die höheren Standzeiten der eingesetzten Werkzeuge macht sich direkt bezahlt“, erklärt Schinke.
